
Unsere Expedition begann am Hauptplatz beim über 500 Jahre alten Rathaus und führte uns weiter zur Dreifaltigkeitssäule. Beim genauen und bewussten Betrachten der schönen Häuserfassaden entdeckten wir ein Elefanten-Relief in einer Hauswand, das noch keinem von uns zuvor aufgefallen war. Es handelt sich hier um den Elefanten „Soliman“, den Kaiser Maximilian II. als Fürstengeschenk von Spanien nach Wien bringen hat lassen.
In jeder Stadt, in der der Elefant samt Gefolge Halt machte – damals 1551 natürlich eine Attraktion – erinnert ein Gemälde oder Relief an seine lange Reise.
Nach einer lustigen Geschichte, in der sich ein armer Geigenspieler unter einer Glocke versteckte (weil ihn niemand sehen und doch jeder hören sollte, nur um seine Angebetete zu bekommen) spazierten wir weiter beim Landhaus vorbei in Richtung Altstadt. Nach einem interessanten Blick in einige alte Gassen gingen wir zum Schloss hinauf.
Von dort oben genossen wir die herrliche Aussicht über LINZ, die Donau und auf den Pöstlingberg.
Nach ein paar „Kaisergeschichten“ verließen wir durchs Friedrichstor das Schloss und machten uns auf den Weg zu unserer letzten Station: dem Neuen Dom.
In der größten Kirche Österreichs (die allerdings nicht die höchste sein durfte), in der 20.000 Besucher Platz haben beendeten wir vor dem Linzer Fenster (das einige geschichtliche Situationen von LINZ zeigt) unsere Expedition und verabschiedeten uns von unserer kompetenten und sehr netten Begleiterin.
Es gäbe noch so viel zu entdecken, die Zeit reichte nicht aus – vielleicht ein andermal …
Fotos und Bericht von Barbara Huber