
Man muss die Augen schon bewusst verschließen, wenn man hinter den Wundern der Natur und den Geheimnissen des Universums den nicht sehen will, der das alles erdacht und geschaffen hat. …kann ihnen (den Kindern) das Zwitschern der Vögel, die sich öffnende Blüte, Regen und Sonnenschein, der Tau auf der Wiese, das Eichhörnchen auf dem Zweig oder das Veilchen am Wegesrand ein Zeichen dafür sein, dass Gott sie liebt und es gut mit ihnen meint. Die Natur erzählt auch heute noch von der Güte Gottes.“
E.White, Erziehung S.101,103
Kinder sollten auf die Wunder der Schöpfung aufmerksam gemacht werden, denn sie kann uns zu einem guten Lehrbuch werden. So waren wir heute anlässlich eines Geburtstages eines Schulkindes im Botanischen Garten und bestaunten dort die Blütenpracht des Frühlings. Beim Zeichnen der verschiedensten Blüten nahmen wir Details ganz anders wahr. Den Kindern gefiel der Ausflug so gut, dass sie sich gar nicht vom Garten verabschieden wollten. Es tut gut von Gottes Wundern umgeben zu sein.
„Kissa schamajim hodo!“
„Herr,
was dachtest du,
als du die Blumen erschufst?
Diese zarten Blütenblätter
in allen Farben und Formen?
Dachtest du daran,
wie sie mir gefallen werden?
Sahst du sie schon in meinen Händen?
Lächeltest du bei dem Gedanken
an meine Freude über sie?“
Mirjam Reinhold