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22.01.2009

Ich seh, ich seh was du nicht siehst

Während in London die Pest zu wüten begann, saß der englische Physiker Robert Hooke im Jahr 1665 über sein Mikroskop gebeugt und betrachtete ein scheinbar bedeutungsloses Stück Korken. Was er dabei entdeckte war wegweisend für die gesamte Biologie.

Das Korkenstück war aus sehr kleinen, wabenähnlichen Kammern zusammengesetzt, denen Robert Hooke den Namen „Zellen“ gab. Im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts gelang es der Wissenschaft schließlich zu beweisen, dass alle Tiere und Pflanzen aus diesen, von Hooke entdeckten kleinsten Bausteinen, den Zellen, aufgebaut sind.
Wie tierische und pflanzliche Zellen ausschauen und worin sie sich unterscheiden, das und vieles mehr erforschten wir in den vergangenen Biologiestunden. Mit Hilfe zweier Mikroskope tauchten wir in eine völlig andere Welt ein. Zellen der Küchenzwiebel und der Mundschleimhaut wurden im wahrsten Sinn des Wortes unter die Lupe genommen und der Anblick von Fliegenbeinen und Insektenflügeln entlockte den Kindern Ausrufe des Staunens und der Freude. Wie wunderbar die Schöpfung bis ins kleinste Detail geplant und konstruiert wurde, konnten wir auch nach diesen Stunden wieder mit Bewunderung feststellen.

Fotos und Bericht von Monika Ramskogler

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