
Der Begriff „Bionik“ ist eigentlich ein Kofferwort, zusammengesetzt aus Biologie und Technik. Damit soll ausgedrückt werden, dass von der Biologie Prinzipien abgeleitet werden die für technische Anwendungen verwendet werden. Dieses Nachahmen und Nachbauen wurde den Kindern vermittelt, indem sie mit ihrem Körper eine Figur bauen sollten und jemand anderer exakt diese Figur nachahmen sollte.
Dann ging es auch schon in den wunderschönen Garten. Jeder Schüler erhielt eine Karte mit einer Pflanze oder einem Tier, das er im Gelände suchen sollte. Wurde es gefunden, bekamen wir einen Einblick, was wir Menschen uns von dieser Schöpfung abgeschaut haben. Vom Giftstachel der Bienen die Spritze, von der Mohnblume den Salzstreuer, von der Klettfrucht den Klettverschluss, vom Löwenzahn den Fallschirm, von der Libelle den Hubschrauber.
Schließlich sollten die Kinder noch einen Versuch vornehmen – drei Blätter suchen und beobachten wie sich Wassertropfen auf den Blättern verhalten. Bei manchen Blättern wie dem Eichenblatt perlten die Wassertropfen wunderschön ab. So erzählte uns die Workshopleiterin vom Lotus-Effekt und wo er heutzutage überall eingesetzt wird.
Welch kreatives Wesen steckt hinter der Erschaffung dieser Erde – blieb uns als Eindruck von diesem lehrreichen Workshop hängen.