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25.06.2009

Liebes Tagebuch,…

…als ich am Mittwochmorgen aufstand, war es soweit: Schullager.

Wir fuhren mit der Schule für fünf Tage weg. Wie gewohnt trafen wir uns um acht Uhr in der Schule. Alle waren so aufgeregt. Wir hatten noch Andacht und Musik. Endlich ging es los. Unser Gepäck war schon im Auto. Nur wir mussten noch verstaut werden. Ich freute mich schon sehr! Es waren drei Autos: Onkel Walters und Tante Lisis „Hashimotto“, Sarahs „Blanche“ und Lucas und Christianes „Antonio“. „Hashimotto“ hatte auch einen Anhänger, der schwer beladen war. Die Fahrt war lange. Glücklicherweise machten wir eine Pause, in der wir sogar etwas Besonderes machten. Wir gingen nämlich über die längste Hängeseilbrücke Österreichs. Als wir endlich beim Lagerplatz in der Obersteiermark in Mooslandl bei Familie Wieser ankamen freuten wir uns riesig! Wir gingen mit unserem jeweiligen Zeltlehrer zu den aufgebauten Zelten, stellten unsere Taschen ab und richteten unseren Schlafplatz. Danach besprachen wir die Lagerregeln. Wir mussten zum Beispiel immer Holz holen, weil wir am Lagerfeuer kochten und Wasser holen vom Brunnen beim Bauernhaus. Dann legten wir uns zur Mittagsruhe hin. Es war sehr heiß. Nach einem lustigen Merkverslauf von Sarah fragte uns Christiane: „Würde es euch etwas ausmachen, wenn wir eure Freizeit ins Freibad verlegen würden?“ Zuerst schrieen die meisten Kinder „Ja!“ vor lauter Freude, doch dann: „Natürlich nicht!“ Es gab eine Rutsche und ein großes Becken mit viel Wasser. Es war sehr, sehr schön. Wir hatten viel Spaß. Christiane fragte vorher, wer „getümpfelt“ werden will – der durfte auch andere untertauchen. Zum Schluss hatten sich schon Kinder angezogen, auch Christiane. Aber unsere Burschen schmissen Christiane ins Wasser samt Kleidung! Sie mussten ihr dafür dann Kleidung borgen. Als wir wieder zu den Zelten zurückfuhren wartete dort eine leckere Nudelsuppe und Knödel auf uns. Wir hatten dann mit Christiane die erste Andacht über Christ (Pilgerreise). Mir machte sie viel Freude! Zum Zähneputzen gingen wir zum Brunnen. Im Schlafsack bekamen wir von unserem Zeltlehrer noch eine Geschichte vorgelesen. Es war eine gute Nacht…
(Bericht von den Schulkindern)

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