
Nach dem Gottesdienst richteten unsere Mütter das Essen her. Es hieß „Haystacks“ und war so lecker. Die Mittagspause nach dem ausgiebigen Essen war dieses Mal nicht fad – Christiane las uns eine spannende Geschichte über Menno Simons vor. Nach der Pause durften wir eine Schöpfungsralley machen. Unsere Eltern begleiteten uns. Der Weg war ausgesteckt mit Waldläuferzeichen. Jedes Kind hatte einen Laufzettel. Es gab Stationen mit Fragen die wir beantworten mussten. Außerdem mussten wir Dinge suchen die nicht in den Wald gehören und versteckt waren wie ein Buch, ein Kleber, ein Stift usw. Als wir zurück kamen war eine „Wüstenwanderung“ für uns vorbereitet. Das war vielleicht lustig! Zum Beispiel durften wir
Danach eroberten wir Jericho! Das fand ich am Lustigsten! Immer Zweien wurde ein Bein aneinander gebunden. Jedes Paar bekam noch ein Instrument. Dann zogen wir siebenmal um Jericho (ein Tisch mit „Papiermauern“ herum) mit viel Geschrei. Beim siebten Mal stürzten die Papiermauern zusammen und zum Vorschein kam ein leckeres Abendessen: Obst, Nüsse, Joghurt mit Honig, Brötchen, Kuchen. Vorher hatte jeder schon einen Partner gezogen. Der saß einem nun am festlich gedeckten Tisch gegenüber. Man durfte ihn nun mit Essen bedienen. Das nennt man Agapemahl.
Am Abend packten wir unsere Sachen zusammen. Bevor wir heimfuhren gingen wir noch Junikäfer fangen. Für mich war das Lager lustig und schön!
(Tagebucheinträge der Schulkinder)
Leider gibt es von der Eroberung Jerichos noch keine Bilder!